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Die Aussentafel- Der Brautzug der Sulamith

SULAMITH, DIE BRAUT, verkörpert die Christus zugehörige Seele. Sie trägt über ihrem blumengeschmückten und perlenbestickten Brokatkleid" einen langen, Hermelin gefütterten Purpurmantel, der durch eine Agraffe mit dem Monogramm Antonias zusammen- gehalten wird. Sie zeigt mit der rechten Hand auf ihr Herz. Diese Geste stellt eine Verbindung zum Hauptbild her: Dort hält die im Vordergrund stehende Prinzessin ihr flammendes Herz in der Hand, um es Christus entgegenzubringen. Man darf auch an die testamentarische Verfügung Antonias erinnern, ihr Herz solle bei diesem Schrein in der Teinacher Kirche bestattet werden. Beim ersten Entwurf sollten 70 Frauen, nämlich 10 Siebenergruppen , aus dem AT und NT zusammengestellt werden, Diese Konzeption wurde modifiziert. Wir sehen auf dem Bild jetzt noch mehr Frauen im Zug hinter der Prinzessin versammelt. Schließt man Antonia selbst und Lots Weib mit ein, zählt man 94 Frauen auf der Außentafel, von denen 77 namentlich benannt werden können. Teilweise haben diese Personen wirklich gelebt, teilweise sind es nur symbolische Frauen, wie die Tochter Zion und die Tochter Jerusalem. Diese Reihen können wir folgendermaßen einteilen, wobei dies nur annähernd zutrifft:
- den Brautzug mit Jesus und Antonia, Glaube, Hoffnung und Liebe sowie den Erzmüttern
- den Brautzug der Töchter aus dem Alten und dem Neuen Testament,
- den Brauzug mit Heldinnen aus beiden Testamenten;
- danach folgen Frauen aus dem Alten Testament und
- schließlich Frauen aus dem neuen Testament, als letzter Zug.
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